In den frühen Morgenstunden des Sonntags ist im Hans-Peter-Kitzig-Haus II der AMEOS Eingliederung Osnabrück ein Feuer ausgebrochen. Der Brandalarm wurde ausgelöst. Feuerwehr und Polizei waren kurze Zeit später vor Ort.
Die Bewohner konnten das Gebäude rechtzeitig verlassen. Einige erlitten leichte Beschwerden durch Rauch. Eine Bewohnerin wurde vorsorglich zur Untersuchung in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht. Nach aktuellem Kenntnisstand blieben alle weiteren Bewohner unverletzt. Die Kriminalpolizei ermittelt wegen Brandstiftung. Eine Tatortgruppe untersucht derzeit den Brandort.
Von außen weist das Gebäude keine größeren Schäden auf. Die Innenräume wurden durch das Feuer und die Rauchentwicklung jedoch so stark beschädigt, dass das Hans-Peter-Kitzig-Haus II bis auf Weiteres nicht bewohnbar ist. Die betroffenen Bewohner werden vorübergehend in einem anderen Gebäudeteil der AMEOS Einrichtungen Osnabrück untergebracht. Ihre weitere Betreuung ist sichergestellt.
„Die Situation war für die Bewohner und Mitarbeitenden sehr belastend. Mein Dank gilt allen Bewohnern und Mitarbeitenden für ihr besonnenes Verhalten sowie den Einsatzkräften von Feuerwehr und Polizei für ihr schnelles und umsichtiges Handeln“, sagt Annette Nedderhoff, Krankenhausdirektorin der AMEOS Einrichtungen Osnabrück.
Die Krankenhausdirektion steht weiterhin im Austausch mit den zuständigen Behörden und Einsatzkräften. Über die Dauer der vorübergehenden Unterbringung kann derzeit noch keine Aussage getroffen werden.