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Das künstliche Kniegelenk im Fokus der Zeit

Durch natürliche Abnutzung, Fehlstellungen wie O- oder X-Beine oder als Folge von Unfällen führt ein Gelenkverschleiss - auch Arthrose genannt - am Knie zu Schmerzen, Schwellungen und einer zunehmenden Bewegungseinschränkung. Die Anlauf- und Belastungs-, später auch Nacht- und Ruheschmerzen reduzieren die Gehstrecke und führen letztlich zu einer Einschränkung der Lebensqualität. Helfen kann das künstliche Kniegelenk.

Ist der Leidensdruck der Patientinnen und Patienten hoch und kommt eine gelenkerhaltende Therapie bei ausgeschöpften konservativen und operativen Massnahmen nicht mehr in Frage, kann die Indikationsstellung für das Einsetzen einer sogenannten Knie-Totalendoprothese (Knie-TP) gestellt werden.

Oberstes Ziel der Operation ist es, Schmerzfreiheit, Beweglichkeit und Stabilität unter Wiederherstellung der natürlichen Beinachse zu erreichen. Die in den letzten Jahrzehnten ständig verbesserten Operationstechniken und Implantate machen diesen Eingriff zu einer der häufigsten und erfolgreichsten Standardoperationen in der orthopädischen Chirurgie - europaweit immerhin rund 140‘000 im Jahr.

Die heute implantierten modernen Knieendoprothesen werden als sogenannte Oberflächenersatz-Prothesen bezeichnet, da nur die abgenutzten Knorpeloberflächen ersetzt werden. Durch geringe Knochenresektion und Erhalt der Bandstrukturen wird eine lange Haltbarkeit garantiert.

Prof. h.c. Dr. med. Matthias Speck, Orthopädischer Chirurg aus der Swissklinik in Pfäffikon ist mit über 1'000 Knieprothesenimplantationen einer der erfahrensten Kniechirurgen in der Schweiz. Er führt aus, dass die im AMEOS Spital Einsiedeln angewandten neuesten Entwicklungen, mit Verwendung von Navigationssystemen, massadaptierten Schablonen und Knieprothesen aus dem Drucker und letztlich die grosse operative Erfahrung eine optimale Anpassung der Prothesenteile, eine achsgenaue Ausrichtung und eine Optimierung der Bandspannung gewährleisten und damit eine Verbesserung der Haltbarkeit auf mehr als 15 Jahre versprechen.

Das übergeordnete Ziel der Schmerzfreiheit und einer guten Alltagsbelastbarkeit wird damit bei mehr als 90 Prozent der Patientinnen und Patienten erreicht. Die meisten Freizeitaktivitäten wie Wandern, Walking, Velofahren, Schwimmen sowie Skilanglauf und Skifahren im Winter sind wieder möglich.

Modernste antiallergische künstliche Knieprothesen:

Prof. h.c. Dr. med.

Matthias Speck

Orthopädischer Chirurg an der Swissklinik in Pfäffikon und am AMEOS Spital Einsiedeln