Das AMEOS Klinikum Bremerhaven hat Ende März erfolgreich einen wichtigen Schritt zur Modernisierung seiner Zentralen Notaufnahme (ZNA) abgeschlossen. Mit der Neugestaltung dieses zentralen Bereichs optimiert das AMEOS Klinikum Bremerhaven seine Abläufe in der Patientenversorgung und verbessert die Sicherheit für Mitarbeitende sowie Patientinnen und Patienten.
Im Zuge der Bauarbeiten wurde der Wartebereich der Notaufnahme vergrößert und die Patientenanmeldung umgestaltet. Der Zutritt erfolgt nun ausschließlich über die Anmeldung und nach Aufforderung durch das Personal. Dies erhöht zum einen die Sicherheit für die Mitarbeitenden und schützt gleichzeitig den Behandlungsbetrieb vor unerwünschten Störungen.
Ein zentraler Bestandteil der Modernisierung ist die Einrichtung eines neuen Ersteinschätzungsraums. Hier erfolgt künftig die strukturierte und schnelle medizinische Ersteinschätzung der eintreffenden Patientinnen und Patienten nach dem Manchester-Triage-System (MTS). Dabei richtet sich die Reihenfolge der Behandlung nach der gesundheitlichen Dringlichkeit und nicht nach dem Zeitpunkt des Eintreffens in der Notaufnahme. Dies ermöglicht eine noch gezieltere Steuerung der Behandlungsabläufe und trägt dazu bei, Wartezeiten zu reduzieren und die Versorgung effizienter zu gestalten. Ergänzend wurde ein neuer Eingriffsraum geschaffen, der für bestimmte operative Maßnahmen und größere Wundversorgungen direkt in der Notaufnahme genutzt werden kann.
„Mit den neuen Strukturen können wir unsere Patientinnen und Patienten schneller und besser versorgen. Die erweiterten räumlichen Möglichkeiten und die optimierten Abläufe sind ein großer Gewinn für die medizinische Qualität und für unser gesamtes Team“, erklärt Dr. med. Michael Habenicht, Chefarzt der Klinik für Akut- und Notfallmedizin am AMEOS Klinikum Bremerhaven.
In Verbindung mit der vor kurzem eröffneten Kurzliegerstation (KLS) erfüllt die Klinik für Akut- und Notfallmedizin, zu der die Zentrale Notaufnahme gehört, die Anforderungen an ein integriertes Notfallzentrum, die flächendeckend für die Notfallversorgung der Bevölkerung vorhanden sein sollen. Auf der KLS befinden sich Patientinnen und Patienten, bei denen nach der Erstversorgung noch unklar ist, ob ein stationärer Aufenthalt erforderlich ist oder eine Entlassung nach Hause möglich erscheint. Dies entlastet die Notaufnahme und ermöglicht zugleich eine passgenaue Versorgung.
Auch Krankenhausdirektor Dr. Stephan Röskam sieht in dem Umbau einen wichtigen Schritt für die Zukunft: „Die Modernisierung der Notaufnahme ist ein zentraler Bestandteil unserer strategischen Weiterentwicklung. Wir investieren gezielt in eine hochwertige, sichere und patientenorientierte Versorgung. Der erste Bauabschnitt zeigt bereits deutlich, wie sehr sich diese Maßnahmen positiv auswirken.“
Der zweite Bauabschnitt ist bereits angelaufen. Dieser umfasst die Renovierung der bestehenden Untersuchungsräume und die Vergrößerung des Labors.
