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Interkulturelle Tagesklinik ITK

Psychiatrische Behandlung. Persönlich, kultursensibel und alltagsnah.

In unserer Interkulturellen Tagesklinik begleiten wir Menschen ab 18 Jahren mit psychischen Erkrankungen und Krisen, wenn ambulante Behandlung nicht ausreicht, ein vollstationärer Aufenthalt aber nicht notwendig ist. Wir möchten einen Ort schaffen, an dem unterschiedliche Lebensgeschichten, Erfahrungen und Perspektiven willkommen sind – und an dem Sie sich mit Ihrer persönlichen Situation gesehen und verstanden fühlen.

Was bedeutet „interkulturell“?

Interkulturell bedeutet für uns mehr als unterschiedliche Sprachen. Wir berücksichtigen bei der Behandlung Ihre persönliche Lebensgeschichte, kulturelle Prägungen, Erfahrungen, Werte und aktuelle Lebensumstände. Dabei schauen wir gemeinsam darauf, was Sie belastet, was Ihnen bisher geholfen hat und welche Lösungen zu Ihrem Alltag passen.

Ein Migrationshintergrund ist keine Voraussetzung

Wir freuen uns über Menschen mit unterschiedlichen Hintergründen, Lebensentwürfen und Erfahrungen. Was wir uns wünschen, ist eine respektvolle, neugierige und weltoffene Haltung gegenüber anderen Menschen und Perspektiven.

Sprache soll kein Hindernis sein

Unser Team verfügt über unterschiedliche Sprachkenntnisse. Welche Sprachen aktuell angeboten werden, kann sich ändern.

Sie möchten wissen, ob eine Behandlung in Ihrer bevorzugten Sprache möglich ist? Sprechen Sie uns einfach an – wir klären das gerne gemeinsam mit Ihnen.

Auch wenn eine Behandlung nicht vollständig in Ihrer Muttersprache möglich ist, suchen wir gemeinsam nach einer guten und passenden Lösung.

Unser Therapieprogramm

Die Behandlung findet montags bis freitags von 8:00 bis 15:00 Uhr statt und verbindet verschiedene therapeutische und alltagspraktische Angebote.

Psychologische und ärztliche Behandlung
  • psychologische Gruppenangebote 
  • problem- und lösungsorientierte Gruppen 
  • regelmäßige fachärztliche Gespräche 
  • individuelle Einzelgespräche 
  • Psychoedukation und Unterstützung bei der Krankheitsbewältigung
Kreativität, Bewegung und Alltag
  • Ergotherapie 
  • Musiktherapie 
  • Gestaltungstherapie 
  • Sport- und Bewegungsangebote 
  • Entspannungs- und Achtsamkeitsangebote 
  • Tagesstruktur und Unterstützung bei der Alltagsbewältigung
  • gemeinsame Kochgruppe 
Sozialarbeiterische Begleitung
  • engmaschige sozialarbeiterische Unterstützung 
  • Beratung bei sozialen und beruflichen Fragestellungen
  • Unterstützung bei Behörden- und Antragsangelegenheiten
  • gemeinsame Entwicklung konkreter Lösungen für den Alltag

Dabei geht es nicht nur darum, über Probleme zu sprechen. Wir möchten gemeinsam mit Ihnen konkrete Schritte entwickeln, die im eigenen Leben tatsächlich funktionieren können.

Für wen ist die Tagesklinik geeignet?

Unser Angebot richtet sich an Erwachsene ab 18 Jahren, die beispielsweise unter

  • Depressionen 
  • Ängsten 
  • traumatischen Belastungen 
  • persönlichen oder sozialen Krisen 
  • anderen psychischen Erkrankungen 

leiden und eine intensivere Behandlung als ambulant benötigen.

Die Behandlung erfolgt tagsüber in unserer Tagesklinik. Abends und am Wochenende bleiben Sie in Ihrem vertrauten Umfeld. So können neue Erfahrungen und Behandlungsschritte direkt im Alltag erprobt werden.

Gemeinsam statt nebeneinander

Wir arbeiten als multiprofessionelles Team aus Fachärztinnen und Fachärzten, Psychologinnen und Psychologen, Pflegekräften, Ergotherapeuten und Ergotherapeutinnen und Sozialarbeitern und Sozialarbeiterinnen. Dabei verbinden wir medizinische, psychotherapeutische, kreative, körperorientierte und sozialarbeiterische Ansätze. Sie bringen Ihre Geschichte mit – wir bringen Zeit, Erfahrung und verschiedene Perspektiven mit. Gemeinsam entwickeln wir den nächsten Schritt.

Interesse?

Sie möchten mehr über die Interkulturelle Tagesklinik erfahren oder wissen, ob unser Angebot für Sie geeignet ist? 

Wir informieren Sie unverbindlich telefonisch unter 05121 103 7880.

Montags 10:00 Uhr – 11:30 Uhr

Mittwochs von 13:00 Uhr – 14:00 Uhr

Dr. med.
Markus Borgmann

Stellv. Ärztlicher Direktor, Chefarzt und Leiter Zentrum für Persönlichkeits- und Traumafolgestörungen