Geburtshilfe in Eutin nachhaltig gestärkt 


Das AMEOS Klinikum Eutin stellt die Weichen für eine stabile und verlässliche geburtshilfliche Versorgung in der Region: Mit einer neuen Chefärztin und der festen Integration des Hebammenteams ist die Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe weiterhin strategisch gut aufgestellt.

Seit dem 15. Februar 2026 leitet Dr. med. Sabine Kaiser die Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe als Chefärztin. Bereits seit Mitte des vergangenen Jahres hatte sie diese Position kommissarisch inne. Die 46-jährige ist Fachärztin für Frauenheilkunde und Geburtshilfe. Ihre berufliche Laufbahn begann mit dem Studium der Humanmedizin in Kiel. Die anschließende Facharztausbildung absolvierte sie in Rendsburg, wo sie mit Erreichen der Facharztreife zur Oberärztin ernannt wurde. Bevor Frau Dr. Kaiser 2023 als leitende Oberärztin nach Eutin kam, arbeitete sie als Oberärztin in Kiel. 

Zu ihren fachlichen Schwerpunkten zählen die Senologie sowie die gynäkologische Onkologie. Sie verfügt über umfangreiche zusätzliche Qualifikationen in der medikamentösen Tumortherapie, Naturheilverfahren/ Komplementärmedizin und Palliativmedizin. Dazu ist sie zertifizierte Mamma-Operateurin und trägt die Schwerpunktbezeichnung Gynäkologische Onkologie. 

„Ich freue mich sehr, die Klinik gemeinsam mit einem engagierten Team weiterentwickeln zu können“, sagt Dr. Sabine Kaiser. „Mein Anspruch ist eine umfassende und ganzheitliche Versorgung unserer Patientinnen in der Gynäkologie, der Geburtshilfe als auch in unserem Brustzentrum. Uns stehen modernste Therapieverfahren zur Verfügung, um eine medizinische Versorgung auf höchstem Niveau anzubieten.“

Zusammenarbeit mit dem Eutiner Hebammenteam neu organisiert

Ein entscheidender Schritt zur langfristigen Sicherung der Geburtshilfe ist zudem die Neuorganisation der Zusammenarbeit mit dem Eutiner Hebammenteam: Die bislang freiberuflich tätigen Hebammen sind vollständig in ein Anstellungsverhältnis beim AMEOS Klinikum Eutin gewechselt. Hintergrund sind aktuelle Entwicklungen der Vergütung des neuen Hebammenhilfevertrages mit deutlichen Einbußen auf Seiten der Beleghebammen. Für werdende Familien bedeutet die Anstellung der Hebammen vor allem eines: Kontinuität, Sicherheit und weiterhin eine hochwertige Betreuung unserer jährlich rund 1.000 Geburten. 

„Unser Ziel ist klar: Wir sichern die Geburtshilfe in Eutin nachhaltig und entwickeln sie gezielt weiter“, erklärt Lena Radtke, Krankenhausdirektorin der AMEOS Klinika Eutin, Oldenburg, Middelburg und Fehmarn. „Dafür braucht es stabile Strukturen – für die Familien ebenso wie für die Fachkräfte, die diese Versorgung leisten. Diese Grundlage haben wir mit der neuen Organisation geschaffen.“

„Eine verlässliche Geburtshilfe lebt von einem starken Team und klaren Rahmenbedingungen“, ergänzt Chefärztin Dr. Sabine Kaiser. „Die feste Integration unserer Hebammen ist ein wichtiger Schritt, um die Versorgung für Familien in der Region langfristig sicherzustellen.“

Fotos: © AMEOS - Tatjana Kay